Herzlich Willkommen!

Die Ditzumer Haven- un Kuttergemeenskupp e.V. heißt Sie auf den Internetseiten des Vereins herzlich Willkommen.
Es freut uns, dass Sie Interesse am wunderschönen Fischerdorf Ditzum am Unterlauf der Ems haben und hoffen, dass wir Ihnen viel Wissenwertes an die Hand geben können.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass der Internetauftritt derzeit noch sehr "bescheiden" ist. Der Auftritt wird gerade aufgebaut und wir bemühen uns, ihn stetig zu ergänzen.
Sollten Sie Anregungen oder Verbesserungsvorschläge haben, wären wir für eine Mitteilung sehr verbunden.

Drei Anker

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|  Professor Georg Kröger bei seinem Vortrag
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Die Ortsgemeinschaft Ditzum hat im Rahmen des diesjährigen Landeswettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" eine Ankerskulptur am Ortseingang vom idylischen Fischerdorf Ditzum aufgestellt.
Unser Mitbewohner und Mitglied in der Ditzumer Haven- un Kuttergemeenskupp, Prof. Georg Kroeger, hat sich zu der Skulptur Gedanken gemacht und diese niedergeschrieben.
Am Samstag, dem 27.10.2007 fand eine Veranstaltung am Aufstellungsort statt, wo die Skulptur der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt wurde. Prof. Georg Kroeger hielt eine launige Rede, in der der nachstehende Wortbeitrag im Mittelpunkt stand:

Drei Anker
Drei Anker – stumme Zeugen, die von einem Stillstand künden, der eine zivilisatorische Gegenbewegung im Urrausch des Meeres anzettelt. Mit dem Ankerwurf entsteht ein Orientierungspunkt im Boden des Meeres, von dem aus das Verlorensein des Menschen im Ganzen abgetragen wird.
Mit dem Ankerwurf verkündet der Mensch eine Haltung, eine Überlebenshaltung. Vom Grund des Meeres sucht der Mensch nach dem Grund seiner Existenz. Den Grund des Lebens, eine Sinnformel.
Ein Quantensprung aus dem Reich der Tiefe – nur an dem Anker gebunden. Ankerwürfe umspannen unsere Lebenswelt und formen sie, geben ihr einen Sinn.
Ist es nicht für uns Menschen eine Traumerfüllung uns zu verankern - nicht Treibholz des Zufalls zu sein? Das höchste Glück anzustreben, sich in die Herzen anderer zu verankern – für immer und ewig? Es ist unser stetiges Versprechen im Rausch unseres Liebesglücks die Momente festzuhalten – eine Utopie!
Denn alles Vergängliche übergibt sich dem biologischen Kreislauf der Natur. Nur die chemische Struktur des Ankers widersetzt sich diesem natürlichen Verlauf. Eisenhart bäumt sich der Anker dem Prozess des Verfalls, des Vergessens, entgegen.
Anker enthalten das Symbol des Kreuzes, es steht für ein Glaubensbekenntnis, das der Mensch aus der Logik der Natur, aus dem Weltrhythmus ableitet – und somit seine seemännische Existenz religiös untermauert, begleitet von dem guten Schöpfergott.
Die triadischen Anker, verbunden mit einer dynamischen Rollkette, symbolisieren vielleicht unsere letzten Gedanken:
GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG.
Unser Ditzum, unsere Landschaft, unsere soziale Bezugswelt, hat uns verankert.
Wir spüren das Bedürfnis nach Dazugehörigkeit, Geborgenheit, Vertrautheit. Denn niemand darf seine Wurzeln vergessen. Sie sind Ursprung unseres Lebens.
Die im Bild zur Skulptur vereinigten drei Anker wurden von den Ditzumer Fischern für diesen Zweck gespendet.
Im Anschluss an dieser Veranstaltung, zu der auch Bürgermeister Tempel, Ortsvorsteher Duin und zahlreiche Gäste erschienen waren, wurde noch ein gemütlicher Umtrunk durchgeführt.

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